Stimmungsbild

Was wir schon aus eigener Erfahrung feststellen mussten, hat das BFS nun offiziell bestätigt: Die Leerstände nehmen rapide zu.

Kramer Immobilien Management GmbH

 

Urs Kramer, Geschäftsführer
Eidg. dipl. Immobilien-Treuhänder

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Per 1. Juni 2017 stehen Schweizweit 64‘893 Wohnungen leer. Dies entspricht einer Leerstandsziffer von 1,47 % des Gesamtwohnungsbestandes (inkl. EFH). Das sind 8‘375 Wohnung mehr, als noch vor einem Jahr. Dies entspricht einem Anstieg von knapp 15 %. Offen sind die Gründe, weshalb die Leerstände ansteigen.

Die Vermutung liegt nahe, dass folgende Gründe den Leerstand begünstigen oder gar vorantreiben:

 

  • Die Überhitzung der Neubautätigkeit der letzten Jahre macht sich bemerkbar. Die tiefen Zinsen und die gleichzeitig steigenden Preise haben eine Euphorie ausgelöst, die der Markt nicht mehr bereit ist, vollumfänglich zu erfüllen.
  • Nicht nur institutionelle Anleger haben den Markt angeheizt. In den vergangenen Jahren sind auch vermehrt private Anleger auf den Zug «Immobilien als Anlage» aufgesprungen. So wurden bspw. Eigentumswohnungen für reine Anlagezwecke erworben. Das Angebot an Wohnungen wurde damit zusätzlich erhöht.
  • Die Zuwanderungen haben deutlich nachgelassen. Ob dies eine erste Folge MEI ist oder lediglich eine «normale» Zykluserscheinung ist noch abzuwarten. Klar ist, dass eine geringere Zuwanderung gleichzeitig eine Abnahme der Nachfrage bedeutet.

Aussicht – was ist zu erwarten 

 

  • Eine Entwicklung vorher zu sagen, ist wie Kaffeesatz lesen. Die Entwicklung hängt von verschiedensten Faktoren ab.
  • Es ist abzuwarten, wann und wie steil die Zinsen ansteigen werden. Die ersten Anzeichen eines Zinsanstieges sind durchaus erkennbar.
  • Der Anlegermarkt würde auf einen Zinsanstieg vermutlich mit einem Rückgang des Interesses an Immobilienanlage reagieren. Die Preisanspannung lässt nach, die Renditen sinken. Vor allem für private Anleger dürften damit auf Dauer unter Druck geraten.
  • Zudem werden Neubauten mit Preiskorrekturen nach unten reagieren, was wiederum Bestandesliegenschaften unter Druck setzen wird.
  • Immobilien mit aufgestautem Unterhalt werden doppelt unter Druck geraten. Sie können preislich mit den preisgesenkten Neubauten nicht mithalten und sind zudem mit Investitionen konfrontiert, die nur schwer über die Mieteinnahmen refinanziert werden können.

 

Lösungsansätze

Ein Patentrezept gibt es nicht. Realistisch kalkulierte Mieten, Investition vorausschauend geplant und die richtigen Marktkenntnisse schützen zwar nicht vor den Folgen der steigenden Leerstände, aber sie dämmen das Risiko.

Ein Immobilien-Profi mit dem Gütesiegel des SVIT Ostschweiz weist diese hohe Fachkompetenz aus. So wie die Kramer Immobilien Management GmbH.

 

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